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Ina Haller: Aargau-Fieber

»Aargau-Fieber« von Ina Haller hat mich in einem atemlos rasanten Trip quer durch die Schweiz geführt. Der gelungene Mix von Spannung, Familiengeheimnissen und Herzensangelegenheiten hielt mich schön auf Trab.

Im Aargau fallen mehrere Personen ins Koma, auch Andrinas Schwester. Gerade als für die Verlagsmitarbeiterin Andrina Kaufmann und ihrem Verlobten, dem Polizisten Marco Feller, erfreuliche Veränderungen anstehen. Zeitgleich taucht Bianchi, der (vermeintliche) Bruder des Polizisten auf. In Bianchis Firma, einem Pharmaunternehmen, wird ein Mitarbeiter nach dem anderen ermordet.

»Gabi und Andrina beugten sich über die Zeitung. Seitenfüllend wurde über den Doppelmord bei JuraMed berichtet.«

Ohne zu wissen, wie ihnen geschieht, sind Andrina und Bianchi plötzlich auf der Flucht vor der Polizei. Und immer wieder stellt sich die Frage: Wem kann man vertrauen? Wem nicht mehr?

Ein unterhaltsamer Krimi mit vielen Verwicklungen, echten Freunden, die einem in der Not zur Seite stehen und einer grossen Portion Lokalkolorit.

»Andrina kniff die Augen zusammen und blickte in die Ferne. Weiter hinten, in der dunstigen, flimmernden Luft konnte sie den Jura erkennen. Sogar der Sendeturm auf der Wasserflue war zu sehen. Andrina legte die Hände auf die Steine der dicken Mauer. Sie waren heiss. Sehr heiss. Es tat weh – ein willkommener Schmerz.«

Die Autorin

Ina Haller (1972) ist Geologin , Familienfrau und Autorin. Zu ihrem Repertoire gehören Kurz- und Kindergeschichten sowie Kriminalromane. Sie lebt mit ihrer Familie im Kanton Aargau.

Das Buch

Ina Haller
Aargau-Fieber
Emons, 2017