Allgemein, Humor, Roman
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J. Paul Henderson: Der Vater, der vom Himmel fiel

Brüder, die seit Jahren nicht mehr miteinander sprechen, schräge Phobien und Familiengeheimnisse wurden noch nie so vergnüglich beschrieben.

Als Lyle Bowman nach seinem plötzlichen Tod auf dem Weg zum Himmel ist, unterläuft den zuständigen »Sachbearbeitern« ein Fehler. Als Wiedergutmachung darf er für ein paar Tage zurück auf die Erde und unerledigte Angelegenheiten in Ordnung bringen.

Das ist dringend nötig, denn Lyle hat noch einiges zu regeln. Sein Sohn Greg (Auflage von oben) ist der einzige, den ihn sehen und hören kann.

„»Du bist also tot?«
»Mausetot.«
»Wieso bist du dann hier? Wieso kann ich dich sehen?«
»Weil du etwas für mich tun musst, Greg, genaugesagt die Familie. Und du bist meine einzige Hoffnung.«“

Greg, der jede Form von Verantwortung scheut, soll sowohl seinem Bruder Billy als auch Onkel Frank unter die Arme greifen, ihnen den Puls fühlen und herausfinden, was sie quält. Denn, davon ist der Verstorbene überzeugt, irgendetwas ist mit den beiden Männern los.

Die Geschichte um Lyle, Frank, Billy, Greg und ein paar anderen, die hier nicht genannt werden, ist ein grosses Vergnügen. Menschlich, ideenreich und witzig. Ich habe mich köstlich amüsiert.

Fazit: Das passende Buch für unbelastete und heitere Stunden

J. Paul Henderson
Der Vater, der vom Himmel fiel
Diogenes, 2017, Seiten: 352

 

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