Buchblog, Roman

Selja Ahava: Dinge, die vom Himmel fallen

Ein sehr schönes und trauriges Buch zugleich.

Fazit: Die reinste Poesie

Heute aus Zeitgründen keine Buchbesprechung sondern nur der Klappentext:

Sachen gibt es, die gibt es gar nicht. Einen Eisbrocken etwa, der mitten im Sommer vom Himmel stürzt und der achtjährigen Saara auf tragische Weise die Mutter nimmt. Wenig später widerfährt auch Saaras Tante Unwahrscheinliches, als sie zum zweiten Mal im Lotto gewinnt – und vor Schreck in einen dreiwöchigen Dornröschenschlaf fällt. Und dann ist da noch der Fischer aus Schottland, der wiederholt vom Blitz getroffen wird – und sein Schicksal dennoch immer wieder aufs Neue herausfordert.
Was passiert, wenn von einem Moment auf den anderen nichts mehr ist, wie es war? Wenn ein kleiner Zufall die ganze Welt ins Wanken bringt? In ihrem prämierten neuen Roman erzählt Selja Ahava eine Geschichte von den unberechenbaren Launen des Schicksals, schmerzhaft und ehrlich, tröstlich und märchenhaft leicht.

Die Autorin

Selja Ahava, 1974 geboren, studierte Dramaturgie an der Theaterhochschule Helsinki. Ihr erster Roman, Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm, erschien 2014 bei mare. Für Dinge, die vom Himmel fallen war sie für den Finlandia Prize nominiert und erhielt 2016 den Literaturpreis der Europäischen Union. Sie lebt mit ihrer Familie in Porvoo

Das Buch

Selja Ahava
Dinge, die vom Himmel fallen
Aus dem Finnischen von Stefan Moster
mare, 2017, 208 Seiten

Foto Blitz: ©Karin Aeschlimann